Lohnt sich eine private Rentenversicherung?

Lohnt sich eine private Rentenversicherung heute noch?

Vermutlich gibt ein kein Anlageinstrument, welche die Bedürfnisse der überwältigenden Mehrheit der Menschen besser abbildet, als eine private Rentenversicherung. Sie ist planbar, zuverlässig und vermeidet jede Form von Stress. Trotzdem tun sich viele Anleger mit dem Abschluss einer Leibrente schwer. Zunehmend stellen sie sich die Frage: „Lohnt sich der eine private Rentenversicherung denn heute überhaupt noch?“

Sinkende Rentenfaktoren verunsichern Anlegern

Anlass für diese Frage ist der Umstand, dass die Renten in den letzten Jahren beispiellos an Höhe verloren haben.

Dass die Renten sinken, liegt an zwei Dingen. Zum einen ist das allgemeine Zinsniveau extrem tief. Deshalb dürfen die Versicherungsgesellschaften auch nicht mehr wir 1,25 % Garantiezins anbieten. Wesentlich wichtiger ist jedoch, dass gleichzeitig die Lebenserwartung in deutlich gestiegen ist, was zu einer längeren durchschnittlichen Rentenbezugsdauer geführt hat. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer entscheidet jedoch maßgeblich darüber, wie hoch die Rente am Ende ausfällt. Denn wenn das Kapital über mehr Jahre verteilt werden muss, bleibt für das einzelne Jahr logischerweise weniger übrig.

Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer leitet sich aus der sogenannten Sterbetafel ab. Diese zeigt auf, wie lange ein bestimmter Jahrgang zu einem bestimmten Zeitpunkt noch zu leben hat. Durchschnittlich, versteht sich.

Diese Sterbetafel wird in regelmäßigen Abständen an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst. Der nächste Zeitpunkt für eine derartige Revision ist der 1. 1. 2017. Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass die Rentenbezugsdauer in den vergangenen Jahren wieder gestiegen ist und der Rentenfaktor als Folge dessen weiter sinken wird. Massiv sinken wird, muss man sagen.

Eine tiefe Verzinsung des Kapitals, bei gleichzeitiger Verlängerung der Rentenbezugsdauer: Die neue Tarifstruktur wird weitere Menschen daran zweifeln lassen, ob sich eine private Rentenversicherung noch lohnt.

Dem Menschen mangelt es an notwendigen Sinnen

Dass sich diese Frage überhaupt stellt, liegt aber weniger an der Verzinsung (Garantiezins), noch an der gestiegenen Rentenbezugsdauer, sondern an uns Menschen selber. Uns fehlt einfach der Sinn für die Zeit und den Zinseszinseffekt. Und für komplexe Vorgänge. Mit anderen Worten: Während wir mit dem Verstand sehr wohl nachvollziehen können, dass eine tiefere Zinslandschaft und eine längere Lebenserwartung zu tieferen Renten führen muss, funktioniert unsere Vernunft etwas träger.

Wegen unserer Erfahrung betrachten wir es erst einmal als unvernünftig in eine Anlage zu investieren, bei welcher wir erst einmal 90 werden müssen, um nur schon unsere Investition wieder zurück zu bekommen … Völlig bescheuert, wer so etwas macht!

Damit der Verstand und die Vernunft im Gleichschritt zu einem sinnvollen Entscheid für oder gegen eine private Rentenversicherung kommen, liefern wir Ihnen nachfolgend ein paar vereinfachte Entscheidungshilfen. Wir sind davon überzeugt, dass Ihnen unser Anschauungsmaterial bei der Beantwortung der Frage hilft, ob sich eine Rentenversicherung heute noch lohnt.

Welchen Einfluss hat Zins auf die Rente?

Keine Frage, je höher der Garantiezins ist, desto höher kann (bei gegebener Rentenbezugsdauer) die Rente ausfallen. Wir haben das an einem einfachen Beispiel veranschaulicht.

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Das Problem, welches die meisten Anleger dabei aber übersehen, ist die Geldentwertung. Die angebotenen Zinsen stehen nämlich in einem direkten Zusammenhang mit der herrschenden Inflation. Natürlich inicht 1 zu 1,  aber in etwa spiegelt dies das allgemeine Inflationsniveau wider. Berücksichtigt man dies bei der Betrachtung der realen Rente, kommt man zu einem erstaunlichen Ergebnis: Ein höherer Rechnungszins muss sich bei stabilen Verhältnissen nicht unbedingt rechnen. Ganz im Gegenteil.

 

Nun wissen wir natürlich, dass wir keine stabilen Verhältnisse mehr haben. Aber es geht hier ja um das Prinzip.

Welchen Einfluss hat die Entwicklung der gestiegenen Lebenserwartung?

Steigende Lebenserwartung führt zu tieferen Rentenfaktoren und weniger RentenzahlungEs ist einsichtig, dass eine längere Lebenserwartung zu einer tieferen Rente führt. Unser kleines Modell zeigt wiederum, wie stark die Rente sinkt, wenn die Rentenbezugsdauer um ein Jahr steigt. Den Zins haben wir hier der Einfachheit halber nicht berücksichtigt. Was wir jedoch sehen, ist die dramatische Entwicklung der privaten Rentenversicherung in den vergangen 25 Jahren!

Tatsächlich haben sich in dieser Zeit die Renten de facto halbiert. Den Grund können Sie nun einfach nachvollziehen: Wegen der gestiegenen Lebenserwartung muss das Kapital quasi gestreckt werden. Natürlich fällt dies besonders stark auf, wenn gleichzeitig auch die Zinsen fallen.

Nur mindert das den Wert der Rentenversicherung in keiner Weise. Nach wie vor gilt, dass eine private Rentenversicherung das sogenannte Langlebigkeitsrisiko absichert. Also die Gefahr, dass ein einzelner Mensch älter wird, als der Durchschnitt und ihm in der Folge das Geld ausgeht. Diesen Risikoschutz übernimmt die Rentenversicherung nach wie vor – wenngleich sich die Grenze sukzessive nach hinten schiebt.

Inflation, nicht der Rechnungszins ist die relevante Größe

Tiefe Inflation gleicht die tiefen Zinsen über die Zeit locker aus.

Und noch eine gute Nachricht für alle, welche eigentlich den Wunsch verspüren eine Rentenversicherung abzuschließen, wegen der tiefen Zinsen jedoch davor zurückschrecken: Die Inflation ist auch tief.

Der Hauptfeind einer jeden Rentenversicherung ist seit jeher die Geldentwertung. Weil die Geldentwertung zurzeit historisch tief ist, verbessert sich das Gesamtbild der Rentenzahlungen über die in der Regel extrem lange Laufzeit einer lebenslangen Leibrente deutlich. Umgekehrt gehen ein hoher Rechnungszins meist mit einer ebenso hohen Inflation einher. Eine sehr schlechte Voraussetzung für Renten, wie unsere Grafik zeigt.

 Fazit:

Jawohl, die Renten sind in den letzten 25 Jahren massiv gesunken. Der Grund dafür liegt jedoch an der erfreulichen Tatsache, dass man heute den Ruhestand länger und bei besserer Gesundheit genießen kann.

Die Höhe des Garantiezinses ist – bei gegebener Inflationsrate – nahezu irrelevant. Man kann sogar davon sprechen, dass die Kombination von tiefem Zins und tiefer Teuerung für die Rentenbezüger auf lange Frist ideal ist.

Wer mehr Rente erwartet hat es in den eigenen Händen dafür zu sorgen, dass diese höher ausfällt. Der alles entscheidende Faktor ist dabei der Rentenbeginn. Je später die Rente beginnt, desto höher die Rente. Tatsächlich macht dies auch deshalb Sinn, weil man den Risikoschutz (Langlebigkeit), nicht vor dem 80. Lebensjahr benötigt. In der Zeit davor, gibt es sinnvollere Möglichkeiten einen Einkommensersatz darzustellen-

Ein sinnvoller Rentenaufschub (über eine aufgeschobene Rentenversicherung) in Kombination mit einem Rentenprodukt, welches dynamischer auf die Verhältnisse auf den Kapitalmärkten reagiert, führt zu einer deutlich höheren und in Bezug auf die Geldentwertung sichereren Rente. Diese Lösungen sind in Form von Garantierenten am Markt erhältlich. Mehr Informationen hierfür erhalten Sie hier.

Lohnt sich eine private Rentenversicherung heute noch?

Lohnt sich eine private Rentenversicherung heute noch? Man kann diese Frage ohne Zögern mit JA! Beantworten. Der Wert einer Leibrente ist weder vom aktuellen Garantiezins noch der durchschnittlichen Lebenserwartung abhängig. Viel entscheidender ist, ob es gelingt bei tiefer Verzinsung, im Falle einer steigenden Inflation die Rendite nachzuziehen, um die Kaufkraft der Rente zu erhalten. Dies ist mit einer maximal aufgeschobenen Garantierente mit dynamischer Vermögensverwaltung am sichersten zu schaffen.

Daniel S. Batt
dipl. Finanzplaner FA (FH)
Geschäftsführer

 

Es lohnt sich eine private Rentenversicherung abzuschliessen!

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